HERMANN KENNT SIE ALLE


Er gehört zu den echten Urgesteinen des Hittfelder Dorffestes: Seit 1985 war Hermann der Betreiber des „Kaisers Café“ in Hittfeld, doch schon bereits ein Jahr zuvor nahm er zum ersten Mal am Dorffest teil um sein Lokal dort bekannt zu machen.


„Das waren noch Zeiten“, erinnert er sich. „Eine Bühne gab es damals noch nicht. Nur ein Festzelt, das aussah wie ein Zirkuszelt. Und dort, wo heute das Restaurant Max Tu zu finden ist, war eine Wiese.“ Von 1985 bis 2012 war Hermann Kaiser dann regelmäßig mit einem festen eigenen Stand auf dem Fest vertreten. „Ich habe alle Vorstände der Organisatoren, des Gewerbevereins Hittfeld, live miterlebt. Die Vorstandsmitglieder hatten damals noch eine kuriose Angewohnheit. Sie liefen an den Festtagen mit schwarzer Melone und einer Joppe mit Schwalbenwanz über das Fest. Heute würde man sich darüber kaputtlachen.“ Trotz dieser amüsanten Anekdote ist Kaiser super zufrieden mit den Organisatoren: „Die machen einen tollen Job. Das Hittfelder Dorffest ist das mit Abstand beste Dorf- bzw. Stadtfest in der südlichen Metropolregion Hamburg!“ Als Standbetreiber muss man auch immer ein wenig Entertainer sein. „Ich kann mich noch gut an einen Abend auf dem Dorffest erinnern, als alle Stände schon geschlossen waren. Nur bei mir amüsierten sich noch etwa 200 Leute, die einfach nicht nach Hause gehen wollten“, lacht Kaiser. „Ich glaube, wir haben bis 4.30 Uhr morgens gefeiert. Damals kam noch keine Polizei, um dich zum Schließen zu ermuntern. Das wurde einfach registriert und später kam dann der Bußgeldbescheid.“ Sein persönliches Highlight auf dem Fest? „Für mich haben immer die Rattles mit ihrem super Sound die beste Stimmung verbreitet. Die gehen auf die Bühne, machen einen kurzen Soundcheck und rocken los.Für uns ist es toll, denn ohne Musik fließt erfahrungsgemäß weniger Bier. Pausen sind nicht gut fürs Geschäft.“ Doch was macht Hermann Kaiser eigentlich ohne Dorffest und Gastronomie? „Ich arbeite noch ein wenig in der Gastronomie des Wildparks Schwarze Berge und habe einen zweijährigen Enkelsohn, der mich auf Trab hält. Ein zweites ist inzwischen auch schon unterwegs, mir wird also nicht langweilig!“ Außerdem liebt Kaiser das Motorradfahren, vor allem an der Elbe. „Ich fahre gerne ins Wendland. An der Elbstraße hinter Neu Darchau, Richtung Hitzacker, ist ein tolles kleines Restaurant, das Elborado. Ab an die Elbe: Der Hittfelder Hermann Kaiser fährt mit seiner Yamaha 600 xt Enduro Maschine gerne in die Lüneburger Heide oder ins Wendland. Hier hat man den besten Blick auf die Elbe. Im Sommer fahren dort Partyfloße entlang und man kann herrlich die Natur genießen. Es gibt für Reiter sogar Pferdeboxen und die Tiere können bis an die Elbe laufe, einfach ideal, um auszuspannen

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